Bereits jetzt Lieferengpässe von Hanf in deutschen Apotheken?

Lieferenpässe bei Cannabis?

Knapp drei Monate nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes zur Verschreibung von Cannabisprodukten kommt es bereits zu Lieferengpässen in deutschen Apotheken, wobei erst ein Bruchteil der Patienten ein Rezept erhalten haben

Zudem behindern Krankenkassen den Vertrieb von Hanf über die Apotheken indem neue Anträge nur langsam oder nicht bewilligt werden. Hat man die Bewilligung von seiner Krankenkasse dennoch erhalten, muss sich der Patient selbst um eine Apotheke kümmern die auch Willens ist die entsprechenden Produkte zu bestellen. Auch dieses ist für den Apotheker wieder einmal mit „Papierkrieg“ verbunden, denn nicht jeder Apotheker darf ja Cannabis als Medizin abgeben… Bitte?!? Lieferenpässe bei Cannabis?
Ja genau, und haben Sie Ihren Apotheker des Vertrauens gefunden, wird dieser versuchen z.B. die günstigere Form – die Cannabisblüten – statt synthetischen teureren Cannabinoiden zu bestellen. Er ist jetzt bereits gezwungen im Ausland zu ordern, weil diese Art von Hanf in Deutschland nicht effizient angebaut wird. Also guckt man sich bei den Nachbarn in den Niederlanden um (oder in Kanada) und wundert sich über die Lieferzeit von ein-einhalb (1,5!) Monaten, ich frage mich wie ist so etwas möglich? Hat man vorher etwa nicht angenommen das Patienten auch Ihre Medizin beziehen möchten und nicht nur ein Rezept in der Hand halten wollen? Wenn erst ein Bruchteil von Anträgen bearbeitet wurde, wie soll zukünftig eine flächendeckende Versorgung überhaupt in Deutschland möglich sein? Und weshalb wird ein Gesetz geschaffen welches die Verordnung selber einfacher macht, aber es komplett an der Umsetzung wegen der völlig übertriebenen Bürokratie und der Hürden für Ärzte, Apotheker und Patienten scheitert?

Morphium wird schneller und problemloser abgegeben als Hanfpräparate und das kann nicht richtig sein!

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